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Bürgerwerkstatt

Bürgerwerkstatt

Artikel vom 10. Juni 2019. Das Update 25. Juni 2019 und Bilder sind unten zu finden

Am 3. Juni 2019 veranstaltete die Landeshauptstadt eine eineinhalb Wochen zuvor angekündigte Bürgerwerkstatt zu dem Thema der Kesselsdorfer Straße westlich der Zentralhaltestelle, siehe den Link in's Ratsinfo-System .

Folgende Vortragende bzw. Betreuende waren anwesend:

  • Jens-Uwe Schade, Sachgebietsleiter für Verkehrsanlagenplanung Stadtplanungsamt
  • Dirk Bräuer, Abteilungsleiter für Verkehrsanlagenplanung im Stadtplanungsamt
  • Julia Kretzschmar, Landschaftsarchitektur-Büro Kretzschmar & Partner
  • Matthias Menzel, Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) AG

Die Präsentationsfolien der Vorträge sind leider noch nicht online zu finden. Wir versuchen aber, sie baldmöglichst nachgetragen.

In einführenden Vorträgen wurde die verkehrsplanerische Situation, die gestalterischen Randbedingungen, ein Gestaltungsvorschlag sowie ein grober Zeitplan vorgestellt.

Anschließend gesellten sich die Bürgö um die beiden Haupt-Thementische, die sich mit der Gestaltung des Straßenzuges zwischen den Haltestellen Bünaustraße und Kesselsdorfer Straße befassten, sowie den aufgrund des starken Andrangs zusätzlich bereitgestellten dritten Thementisch, an dem die Verkehrsanlagen diskutiert wurden.

Positiverweise stellte sich heraus, dass zwar Details wie die Gehwegüberfahrten aus dem Stadtratsbeschluss umgesetzt wurden, und dass die Fahrradbügel aus Rundstahl und nicht aus Flachstahl verbaut werden werden (diesbezüglich sind übrigens die öffentlichen Zeichnungen irreführend).

Der Negativpunkt ist, dass die Detailanalyse der Stadtverwaltung keine Möglichkeit ergeben hat, bei der prognostizierten Verkehrsstärke wenigstens eine Kfz-Fahrspur einzusparen. Die Forderung der BI Kesselsdorfer Boulevard beläuft sich auf zwei einzusparende Kfz-Fahrspuren; wir haben Vermutung, dass dazu die der Verkehr (Anzahl der Fahrzeuge in der Spitzenstunde) nur marginal abnehmen müsste.

Unabhängig von der gewählten Variante könnte man noch drei weitere Bäume vor der Fällung bewahren: am Vorplatz des Friedhof-Verwaltungshauses, d. h. am westlichen Ende des Planungsgebiets, wo sich der Linksabbieger in die Kesselsdorfer Straße befindet. Dort könnte der Bestandsweg der zweiten Reihe zum Hauptfußweg umgewidmet werden, während die sich verbreiternde Straße den Bestandsweg der ersten Reihe "verschluckt". Die Fahrdrahtmasten sind kein Problem, sie werden nur an den notwendigen Stellen quer zum Straßenverlauf nach außen versetzt werden.

Weiterhin existiert das Problem der sehr kleinen Fußwege vor den Geschäften der Einmündung der Rudolf-Renner-Straße sowie die Haltestelle dort. (Die Bestands-Kurvenradien der Straßenbahn gelten wohl als nicht mehr zeitgemäß und werden vergrößert, was dazu führt, dass der Gehweg beschnitten werden muss.)

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Nebenbei konnten noch Details zu der Idee mit den Flachrillen geklärt werden. (Bisher wurde weder ein Beweis für das Funktionieren noch für das Nicht-Funktionieren dieser Lösung gefunden.)

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UPDATE 25. Juni 2019

Vor dem Wochenende hat die Stadtverwaltung die Präsentation zur Bürgerwerkstatt und die Resultate von den Thementischen onlinegestellt. Sie sind allesamt hier zu finden: Landingpage Kesselsdorfer mit Ergebnis- und Dateibeschreibung sowie Direktlinks zu Einladungs-Handzettel, Präsentation und Niederschrift.

Aus der Präsentation seien hier die zwei Bilder des Architekturbüros herausgegriffen, die in der Eingangspräsentation gezeigt wurden.

Das erste Bild zeigt die Haltestelle Bünaustraße: Entwurfszeichnung der Haltestelle Bünaustraße mit quer angeordneten Bodenlinien, Bäumen, Blumenkästen, einem verglasten Haltestellenhäusschen und Flachstahlfahrradbügeln Hier kann man das oppulente Platzangebot für den Fußverkehr sehen, der Platz für die Auslagen der Geschäfte sowie weitere Gestaltungselemente wie Trinkbrunnen, Wasserspiele, die öffentliche Uhr, usw. lässt. (Anmerkung: die Fahrradbügel werden sicher nicht in Flachstahlausführung eingebaut werden; dies stellte Frau Kretzschmar auf Nachfrage unmissverständlich klar)

Das zweite Bild zeigt die Kesselsdorfer Straße gegenüber dem Friedhof (d. h. zw. Wernerstraße und Reisewitzer Straße auf der Nordseite), dichtet aber unmögliche Bäume in die Szene: Entwurfszeichnung der Kesselsdorfer Straße ggü. des Friedhofs Der Boulevardcharakter wird über den gesamten Planungsbereich mit den quer angeordneten Bodenlinien versucht beizubehalten, aber wie man sehen kann, bleibt auf diesem hier abgebildeten Abschnitt kaum Platz für den Fußverkehr, geschweige denn für Bäume oder "Spielereien" wie Wasserspiele o. ä.. (Anmerkung: die hier dargestellten Bäume sind reine Fiktion, im fertigen Zustand hätten sie gar keinen Platz und sie sind auch nicht in der Planzeichnung der nun weiterverfolgten vierspurigen Variante A enthalten)