Bürgerwerkstatt

Am 3. Juni 2019 veranstaltete die Landeshauptstadt eine eineinhalb Wochen zuvor angekündigte Bürgerwerkstatt zu dem Thema der Kesselsdorfer Straße westlich der Zentralhaltestelle, siehe den Link in's Ratsinfo-System .

Folgende Vortragende bzw. Betreuende waren anwesend:

  • Jens-Uwe Schade, Sachgebietsleiter für Verkehrsanlagenplanung Stadtplanungsamt
  • Dirk Bräuer, Abteilungsleiter für Verkehrsanlagenplanung im Stadtplanungsamt
  • Julia Kretzschmar, Landschaftsarchitektur-Büro Kretzschmar & Partner
  • Matthias Menzel, Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) AG

Die Präsentationsfolien der Vorträge sind leider noch nicht online zu finden. Wir versuchen aber, sie baldmöglichst nachgetragen.

In einführenden Vorträgen wurde die verkehrsplanerische Situation, die gestalterischen Randbedingungen, ein Gestaltungsvorschlag sowie ein grober Zeitplan vorgestellt.

Anschließend gesellten sich die Bürgö um die beiden Haupt-Thementische, die sich mit der Gestaltung des Straßenzuges zwischen den Haltestellen Bünaustraße und Kesselsdorfer Straße befassten, sowie den aufgrund des starken Andrangs zusätzlich bereitgestellten dritten Thementisch, an dem die Verkehrsanlagen diskutiert wurden.

Positiverweise stellte sich heraus, dass zwar Details wie die Gehwegüberfahrten aus dem Stadtratsbeschluss umgesetzt wurden, und dass die Fahrradbügel aus Rundstahl und nicht aus Flachstahl verbaut werden werden (diesbezüglich sind übrigens die öffentlichen Zeichnungen irreführend).

Der Negativpunkt ist, dass die Detailanalyse der Stadtverwaltung keine Möglichkeit ergeben hat, bei der prognostizierten Verkehrsstärke zumindest eine Kfz-Fahrspur einzusparen. Die Forderung der BI Kesselsdorfer Boulevard beläuft sich auf zwei einzusparende Kfz-Fahrspuren; wir haben Vermutung, dass dazu die der Verkehr (Anzahl der Fahrzeuge in der Spitzenstunde) nur marginal abnehmen müsste.

Zudem könnte man noch drei weitere Bäume vor der Fällung bewahren: am Vorplatz des Friedhof-Verwaltungshauses, d. h. am westlichen Ende des Planungsgebiets, wo sich der Linksabbieger in die Kesselsdorfer Straße befindet. Dort könnte der Bestandsweg der zweiten Reihe zum Hauptfußweg umgewidmet werden, während die sich verbreiternde Straße den Bestandsweg der ersten Reihe "verschluckt". Die Fahrdrahtmasten sind kein Problem, sie werden nur an den notwendigen Stellen quer zum Straßenverlauf nach außen versetzt werden.

Weiterhin existiert das Problem der sehr kleinen Fußwege vor den Geschäften der Einmündung der Rudolf-Renner-Straße sowie die Haltestelle dort. (Die Bestands-Kurvenradien der Straßenbahn gelten wohl als nicht mehr zeitgemäß und werden vergrößert, was dazu führt, dass der Gehweg beschnitten werden muss.)

.

Nebenbei konnten noch Details zu der Idee mit den Flachrillen geklärt werden. (Bisher wurde weder ein Beweis für das Funktionieren noch für das Nicht-Funktionieren dieser Lösung gefunden.)